Lernen statt lehren
Die Kompetenzorientierung, ein Fundament des von 21 Schweizer Kantonen getragenen Lehrplans 21, hat ein Grossteil der Verantwortlichen nicht kapiert oder nicht akzeptiert. Dabei ist das fürs Lernen im Leben gemacht.
Die Kompetenzorientierung, ein Fundament des von 21 Schweizer Kantonen getragenen Lehrplans 21, hat ein Grossteil der Verantwortlichen nicht kapiert oder nicht akzeptiert. Dabei ist das fürs Lernen im Leben gemacht.
Der Knall bei der Destination Adelboden Lenk Kandersteg verdeutlicht, dass Kooperation ein touristischer Königsweg ist, der systemisch nicht gangbar ist.
Wenn Unternehmer als Unterlasser auffallen, jahrelang totes Kapital stehenlassen und dennoch immer weitermachen können, dann staunen Lohnempfängerinnen und wundern sich Volkswirtschafter.
Jung und Alt, Eltern und Kinder, Väter und Söhne – ein weites Feld, ein schwieriges Gelände. Nachfolgend Generationendialoge zwischen 20. und 21. Jahrhundert, literarisch angestossen, journalistisch verbreitet.
Ob Demokratie oder Diktatur, ob reiche Länder oder arme, ob Osten oder Westen: Überall herrscht letztlich eine globale Oligarchie, und mit Verschwörungen hat das gar nichts zu tun, sondern mit wirtschaftlicher und politischer Folgerichtigkeit.
5G scheint am Ende zu sein, noch bevor es angefangen hat. Zu verdanken ist das weniger dem öffentlichen Druck als den Regeln von Wirtschaft und Sicherheitspolitik.
Die Branche stecke nicht in einer Krise, der Journalismus habe eine grosse Zukunft. Diesen Unsinn verbreitete unlängst einer der führenden Schweizer Medienverantwortlichen von Ringier Axel Springer.
Wer von Privatisierung sprechen will bei Energie, Kommunikation, Transport sowie Gesundheit und Bildung, braucht volkswirtschaftliche Grundkenntnisse.
Das Schweizer Gastgewerbe war schon vor der Corona-Krise eine prekäre Branche, doch zu viele profitieren in unterschiedlichen Lagern zu viel davon, nichts zu sagen und nichts zu tun – aber möglichst laut so zu tun als ob.
Bernische Gemeinden können verlotterte Liegenschaften von öffentlichem Interesse enteignen: etwa die Hirschen Gunten und Ebligen, zwei ebenso marode wie traditionsreiche Häuser.
Als quasi generischer Feminist und Boomer sehe ich die systemische Notwendigkeit zu schweigen, auch wenn ich das persönlich unfair finde.
Fast 80 Medienschaffende des Tages-Anzeiger-Konzerns haben einen erschütternden Brief an ihre Chefs veröffentlicht. Darin fordern sie eine vermeintliche Selbstverständlichkeit ein: Augenhöhe.
Werbung will in der Regel an unserem Denken vorbei zu unserem Fühlen. Das sollte uns nicht geheuer sein, deshalb die Werbungeheuer.
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Abhol- und Zustellgrosshandel bei Coop geballt: in der Schweiz extrem, in Europa massiv.
Ein ebenso unbewusstes wie bezeichnendes Beispiel für Doppeldenk liefert die aktuelle Coop-Zeitung, das Druckerzeugnis mit der grössen Auflage in der Schweiz.
Wettbewerb und Streit ist der Standard. Diesen zu überwinden und konstruktiv zu werden, schaffen wir in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nur ausnahmsweise. Ein Ansatz, um aus der Ausnahme die Regel zu machen, ist das Lernen von lebendigen Systemen.
Die Berner Oberländer JungfrauZeitung trägt Jungfräulichkeit nur in ihrem Namen und war schon zu ihren Anfangszeiten zugleich attraktiv und verdorben. Jetzt ist sie alt und hinfällig.
Abgesehen vom schmelzenden Schnee ist Adelboden tourismusstrategisch ausgezeichnet aufgestellt. Zu verdanken ist das jedoch eher Zufällen und Rebellen denn lokalen Potentaten – die fallen immer wieder durch dumpfe Dummdreistigkeit auf: vom Alpenbad bis zur neuen Sillernbahn.
Jahrelang wurde am Brienzersee gerätselt, wem die frommen Schwestern wohl ihr Schnäggeninseli und ihre Seeburg verkaufen würden. Es ist vollbracht – und irritiert.
Bis in die 1980er Jahre war bösartige Dummdreistigkeit im öffentlichen Raum liberaler Regimes eher peinlich. Das hat sich grundlegend geändert.
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