Den Tourischmus bringen
Touristiker machen in der Regel nicht ihren Job, sondern bewirtschaften ihn. Interlaken liefert aktuell ein Paradebeispiel.
Touristiker machen in der Regel nicht ihren Job, sondern bewirtschaften ihn. Interlaken liefert aktuell ein Paradebeispiel.
Schüttelreimschüttel
Hier in meinem Schüttelraum
liegt schon wieder Rüttelschaum
leicht ihn mit dem Knüttel schlagen
reicht hin schon für Schüttelklagen
Darum weiche, Schüttelreim
schleiche Dich als Rüttelschleim
Res, sieh, ein Ebereid: Esse die Rebe nie heisser!
Bis in die späten 1980er Jahre berührten Positionen, wie sie Blocher vertritt, im öffentlichen Raum eher peinlich. Inzwischen dominieren sie die Debatten und könnten selbst Blocher beunruhigen.
Fast unbemerkt verschwindet mit der Presse ein gut 200 Jahre altes, bewährtes Geschäftsmodell – und es folgt Propagand.
Um 2002 kaufte Lindner, ein deutsches Hotelunternehmen, das Luxushotel Beau-Rivage in Interlaken aus einem Konkurs. Um 2007 verkaufte der Eigentümer bar an Chinesen und wurde Pächter. Jetzt verlässt Lindner die denkmalgeschützte, aber zunehmend marode Liegenschaft.
Die Gemeindeversammlung von Unterseen hat nicht im Sinne ihrer Regierung entschieden: Ein Zufallsmehr fordert die Wiedereinführung einer Geschäftsprüfungskommission.
Peter Lauener kenne ich von früher, und in meiner Erinnerung hat er einen festen Platz: «Der Journalismus holt das Schlechte aus den Menschen heraus», begründete […]
Medienschaffende sind so wenig zu beneiden wie Leute, die Skirennsport betreiben: Höchstes Tempo ist gefragt, die Absturzgefahr ist gross, und gewinnen kann fast niemand. Die […]
Ich schätze die «Neue Zürcher Zeitung» sehr. Zwar kostet diese Tageszeitung mehr als 800 Franken pro Jahr. Aber dafür gibt es auch etwas: täglich Texte […]
Um die Jahrtausendwende war die Erdöl-Vereinigung mehrere Jahre lang Sponsor des Schweizer Skirennsports. Eines der besonders sinnfälligen Sujets verfolgte mich damals so, dass ich einen […]
Es dürfte bald 30 Jahre her sein, also eine Generation: Das Bödelibad war marode, und das damalige regionale politische Personal rateburgerte, was weiter gehen sollte. […]
Die südkoreanische TV-Serie Crash Landing on You hat Iseltwald zum Sehnsuchtsort auserkoren, zeigt das Dorf und den See immer wieder prominent und versendet ihn inzwischen […]
Wer Distanz hat, die Journalismus definiert, macht sich im Lokaljournalismus unbeliebt, riskiert Inserateverluste und Informationssperren. In der Regel resultiert deshalb Hofberichterstattung. Hier eine Ausnahme aus der JungfrauZeitung.
Fast 6’000 Menschen leben in Unterseen, etwa 4’000 sind stimmberechtigt. Kaum 100 darunter bestimmen die Politik.
Politik hat mit Gesetzen zu tun – geschriebenen und ungeschriebenen. Massgebende Gemeinderäte von Unterseen foutieren sich um beide.
Auch JungfrauZeitung und Berner Oberländer haben nicht mehr die Ressourcen, selbst zu schreiben, geschweige denn zu recherchieren: stattdessen kopieren und einsetzen – oder gar vorauseilend die Vergangenheit umschreiben.
1898 organisierte sich in Unterseen eine Arbeiterbewegung, die das Berner Oberländer Städtchen in den 1950er Jahren politisch dominierte, inzwischen jedoch von einer bürgerlichen Front plattgemacht ist. Eine umfassende Chronik, wie es dazu kam.
Mitglieder der Regierung von Unterseen schüchtern Leute ein und behandeln die Gemeinde wie ein Geschäft, mit dem man sich und seinesgleichen schadlos hält. Die Aufsichtsbehörde trägt das mit: eine bedenkliche Herrschaft des Rechts und der Unverfrorenheit.
Was sich im Gemeinderat Unterseen abspielt, ist zugleich skandalös und alltäglich und verdeutlicht eine politische Entwicklung, in der sich Oligarchie mit zunehmender Unverfrorenheit demokratisch verkleidet.
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