NZZ: Mythen und Moneten
Nur das Umblättern schuf letzthin beim Lesen der NZZ Erkenntnis: Ohne dies war hüben und drüben nur einfältiges Klappern und Plappern.
Nur das Umblättern schuf letzthin beim Lesen der NZZ Erkenntnis: Ohne dies war hüben und drüben nur einfältiges Klappern und Plappern.
Was da in der NZZ auf den ersten Blick für „Schweizer“ sympathisch daherkommt, ist von ebenso alltäglicher wie gefährlicher Dummheit.
Wenn der Föhn, dieser Südwind weht, bringt er manchmal Sand aus der Sahara in die Schweiz.
Das legendäre Kulturlokal Zum Goldenen Anker in Interlaken wird umfassend saniert: Hotelzimmer, Restaurant, Konzertbühne, Innenhof.
Vor 80 Jahren begannen sich die Universitäten Bern und St. Gallen mit Tourismus zu beschäftigen.
Nicht Revolution noch den neuen Menschen; nur fairere Verhältnisse mit drei einfachen Tipps, die schwer zu befolgen sind: Benachteiligte privilegieren, niemand attackieren und Moral Privatsache sein lassen.
Ein erster Versuch, den legendären Goldenen Anker zu Interlaken in eine neue Epoche zu führen, scheiterte unter schrägen Begleittönen der Regionalmedien – und mit Ansage in diesem Blog. Nun sieht es nach einem zweiten Versuch aus, und es sieht richtig gut aus.
Beim Aufräumen letzthin sind mir Fotokopien untergekommen aus den 1980ern. Das seien Memes, liessen meine Kinder mich wissen. Das Wort gab es damals noch nicht, und zu sagen, ich hätte sie erfunden, wäre Ricola.
Unveröffentlicht, unverstärkt, unverstanden: In die Weiten des Netzes lege ich an meinem kleinen Plätzchen gelegentlich audiovisuelle Bruchstücke ab.
Obschon alles, auch unsere Sinne, ständig Botschaften empfangen und senden, setzen wir uns kaum gedanklich damit auseinander, sondern praktizieren sozusagen nur. Dabei gibt Nachdenken über Botschaften viel her.
Obwohl Kommunikation unsere Leben dominiert, denken wir kaum darüber nach, sondern konsumieren und reagieren. Dabei ist es angesichts der weltweiten Vernetzung günstig und hilfreich, über Kommunikation nachzudenken.
Sprache und Schrift sind uns so selbstverständlich, dass wir kaum darüber nachdenken, sondern konsumieren und reagieren. Dabei sind Zeiten von aufpeitschendem Bild- und Sound- und Bildmaterial eine günstige Gelegenheit, auf das Medium Sprache zu fokussieren.
Im Online-Betrieb der PH Bern akzentuieren sich Überforderung, Verwirrung und Verzweiflung, verbunden mit akademischem Hochmut und wissenschaftlichem Formalismus.
Bildungsinstitutionen beharren auch auf Blödsinn: zum Beispiel dem Büffeln von deutschen Regeln der Rechtschreibung. Sie können fast nicht anders – es ist systemisch.
Im zentralen Fach Medien doziert die Swisscom mit eigenen Werbematerialien an der PH Bern: ein ordnungs- und bildungspolitischer Skandal.
Ohne kritischen Ansatz ist kein Lernen möglich – das ist ein alter Hut und ein Hauptgrund meiner journalistischen Arbeitsweise. Aber ich kann auch anders.
Zum Aufwärmen und Anregen: Kaffee auf ewig.
Die PH tut so, als stünden Präzisionsgewehre bereit, aber da sind Schrotflinten – und gezielt wird nicht ruhig im Schiessstand, sondern hektisch in einem asynchronen Mehrfrontenkrieg.
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