PH: sinnloses, schädliches Lernen
Bildungsinstitutionen beharren auch auf Blödsinn: zum Beispiel dem Büffeln von deutschen Regeln der Rechtschreibung. Sie können fast nicht anders – es ist systemisch.
Bildungsinstitutionen beharren auch auf Blödsinn: zum Beispiel dem Büffeln von deutschen Regeln der Rechtschreibung. Sie können fast nicht anders – es ist systemisch.
Im zentralen Fach Medien doziert die Swisscom mit eigenen Werbematerialien an der PH Bern: ein ordnungs- und bildungspolitischer Skandal.
Ohne kritischen Ansatz ist kein Lernen möglich – das ist ein alter Hut und ein Hauptgrund meiner journalistischen Arbeitsweise. Aber ich kann auch anders.
Zum Aufwärmen und Anregen: Kaffee auf ewig.
Die PH tut so, als stünden Präzisionsgewehre bereit, aber da sind Schrotflinten – und gezielt wird nicht ruhig im Schiessstand, sondern hektisch in einem asynchronen Mehrfrontenkrieg.
Zum Abkühlen und Herunterkommen: Tea Time
Wer das Naheliegende tut und sich kopfschüttelnd abwendet, stützt die korrupte und kriminelle Kultur im Staat und verpasst eine Chance: die zutiefst beunruhigende Folgerichtigkeit der Vorgänge zu erkennen.
Wer überfordert ist, neigt zu Verdrängung und Übertragung: Begründungen fürs Wegschauen finden und etwas anderes tun. Das machen Menschen, und das machen Institutionen. Eine Institution wie die PH Bern sollte solch Elementares freilich eher thematisieren als praktizieren.
Wahrscheinlich wäre mir manches leichter gefallen, hätte ich Ende der 1970er Jahre das Seminar Spiez statt des Gymnasiums Interlaken gewählt – so müsste ich nicht […]
Trotz oder wegen 30 Jahren journalistischer Berufserfahrung wurde ich aus der Medienlandschaft verbannt und scheine ausgesperrt zu bleiben. Gehe ich also zurück an die Uni.
Dass es unvernünftig ist, Benzin zu verbrennen, versteht jedes Kind. Allgemeine Venunft kann sich aber nur schwer durchsetzen, weil partikulare Interessen stärker sind.
Im Sommer 2019 gab es in Interlaken ein neues Tourismusangebot: ein kulturelles Regionalprodukt für internationale Gäste. Mithilfe der Tourismusorganisation scheiterte es kläglich.
Ein Hotel wird es nimmer, aber vielleicht verlottert das einstige Bijou direkt am Thunersee nicht weiter: Im Hirschen Gunten soll es vorwärtsgehen.
Mikrosteuern sind ein alter Wunschtraum von Ökonomie und Politik, sie würden Wirtschaft und Bevölkerung radikal entlasten. Dennoch ist zu erwarten, dass die Organisationen von Gewerbe und Industrie die anlaufende Volksinitiative bekämpfen werden: ein Wahnsinn, aber ein folgerichtiger.
Vor genau 30 Jahren ist die Doppel-CD «Sound usem Bärner Oberland» erschienen. Grund genug, hinzuhören, hinzuschauen und sich zu erinnern: zum Beispiel an ein Frühwerk von Jürg Grossen, inzwischen Nationalrat und Parteipräsident.
Eine ganze Flotte von Fluggesellschaften hat in den letzten Jahrzehnten bewiesen, dass der Flughafen Bern-Belp nicht für Linienbetrieb taugt. Doch Berner Dickschädel wollen es immer wieder ergrinden, diesmal mit FlyBair auf Kosten der Bevölkerung. Realsatire, tragisch-komische.
Im Grossen zeigen die geschäftstüchtigen Populisten Blocher und Trump, was aus öffentlichen Debatten wird, wenn unabhängige Massenmedien unter Druck sind. Im Kleinen verdeutlichen es Medien wie die «Jungfrau-Zeitung» und das «Bödeli-Info».
Offenen Auges treiben die verantwortlichen Strategen das Freilichtmuseum Ballenberg auf einen Abgrund zu. Dabei ist seit Jahren klar, wie die Entwicklung zu stoppen und umzukehren wäre.
Die Neue Zürcher Zeitung hat heute einen Aufruf für die Transaktionssteuer veröffentlicht – als Ausruf.
Tourismusorganisationen entstanden vor rund 100 Jahren, um die Tourismusangebote mit der Nachfrage zu verbinden. Die Digitalisierung hat diese Aufgabe zwar in unglaublicher Weise erleichtert, aber die Tourismusorganisationen erfüllen sie in der Regel nicht. Sie sind anderweitig beschäftigt, und das hat gute Gründe.
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