80 Jahre Schweizer Tourismusforschung
Vor 80 Jahren begannen sich die Universitäten Bern und St. Gallen mit Tourismus zu beschäftigen.
Vor 80 Jahren begannen sich die Universitäten Bern und St. Gallen mit Tourismus zu beschäftigen.
Ein erster Versuch, den legendären Goldenen Anker zu Interlaken in eine neue Epoche zu führen, scheiterte unter schrägen Begleittönen der Regionalmedien – und mit Ansage in diesem Blog. Nun sieht es nach einem zweiten Versuch aus, und es sieht richtig gut aus.
Beim Aufräumen letzthin sind mir Fotokopien untergekommen aus den 1980ern. Das seien Memes, liessen meine Kinder mich wissen. Das Wort gab es damals noch nicht, und zu sagen, ich hätte sie erfunden, wäre Ricola.
Im Online-Betrieb der PH Bern akzentuieren sich Überforderung, Verwirrung und Verzweiflung, verbunden mit akademischem Hochmut und wissenschaftlichem Formalismus.
Bildungsinstitutionen beharren auch auf Blödsinn: zum Beispiel dem Büffeln von deutschen Regeln der Rechtschreibung. Sie können fast nicht anders – es ist systemisch.
Im zentralen Fach Medien doziert die Swisscom mit eigenen Werbematerialien an der PH Bern: ein ordnungs- und bildungspolitischer Skandal.
Zum Abkühlen und Herunterkommen: Tea Time
Wer das Naheliegende tut und sich kopfschüttelnd abwendet, stützt die korrupte und kriminelle Kultur im Staat und verpasst eine Chance: die zutiefst beunruhigende Folgerichtigkeit der Vorgänge zu erkennen.
Dass es unvernünftig ist, Benzin zu verbrennen, versteht jedes Kind. Allgemeine Venunft kann sich aber nur schwer durchsetzen, weil partikulare Interessen stärker sind.
Mikrosteuern sind ein alter Wunschtraum von Ökonomie und Politik, sie würden Wirtschaft und Bevölkerung radikal entlasten. Dennoch ist zu erwarten, dass die Organisationen von Gewerbe und Industrie die anlaufende Volksinitiative bekämpfen werden: ein Wahnsinn, aber ein folgerichtiger.
Vor genau 30 Jahren ist die Doppel-CD «Sound usem Bärner Oberland» erschienen. Grund genug, hinzuhören, hinzuschauen und sich zu erinnern: zum Beispiel an ein Frühwerk von Jürg Grossen, inzwischen Nationalrat und Parteipräsident.
Eine ganze Flotte von Fluggesellschaften hat in den letzten Jahrzehnten bewiesen, dass der Flughafen Bern-Belp nicht für Linienbetrieb taugt. Doch Berner Dickschädel wollen es immer wieder ergrinden, diesmal mit FlyBair auf Kosten der Bevölkerung. Realsatire, tragisch-komische.
Im Grossen zeigen die geschäftstüchtigen Populisten Blocher und Trump, was aus öffentlichen Debatten wird, wenn unabhängige Massenmedien unter Druck sind. Im Kleinen verdeutlichen es Medien wie die «Jungfrau-Zeitung» und das «Bödeli-Info».
Offenen Auges treiben die verantwortlichen Strategen das Freilichtmuseum Ballenberg auf einen Abgrund zu. Dabei ist seit Jahren klar, wie die Entwicklung zu stoppen und umzukehren wäre.
Die Neue Zürcher Zeitung hat heute einen Aufruf für die Transaktionssteuer veröffentlicht – als Ausruf.
Tourismusorganisationen entstanden vor rund 100 Jahren, um die Tourismusangebote mit der Nachfrage zu verbinden. Die Digitalisierung hat diese Aufgabe zwar in unglaublicher Weise erleichtert, aber die Tourismusorganisationen erfüllen sie in der Regel nicht. Sie sind anderweitig beschäftigt, und das hat gute Gründe.
Hochdorf könnte das nächste Milliardengrab der Schweizer Landwirtschaftspolitik werden – in einer langen Tradition von Käseunion 1922 bis Swiss Dairy Food 1999. Gelernt wird daraus nichts – beim besten Willen nicht.
Im legendären Restaurant zum Goldenen Anker in Interlaken schien die Zukunft gesichert: Das Gastgeberpaar konnte nach 40 Jahren den Betrieb 2018 verkaufen, und ein neues Paar startete 2019. Nun hapert es.
1919 sollen erstmals Fernsehbilder übertragen worden sein. Eine gute Gelegenheit, um über dieses Zuschauen nachzudenken – den Fernseher sozusagen zu durchschauen.
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