Pädagogik statt PR und Politik
Nicht Revolution noch den neuen Menschen; nur fairere Verhältnisse mit drei einfachen Tipps, die schwer zu befolgen sind: Benachteiligte privilegieren, niemand attackieren und Moral Privatsache sein lassen.
Nicht Revolution noch den neuen Menschen; nur fairere Verhältnisse mit drei einfachen Tipps, die schwer zu befolgen sind: Benachteiligte privilegieren, niemand attackieren und Moral Privatsache sein lassen.
Beim Aufräumen letzthin sind mir Fotokopien untergekommen aus den 1980ern. Das seien Memes, liessen meine Kinder mich wissen. Das Wort gab es damals noch nicht, und zu sagen, ich hätte sie erfunden, wäre Ricola.
Im zentralen Fach Medien doziert die Swisscom mit eigenen Werbematerialien an der PH Bern: ein ordnungs- und bildungspolitischer Skandal.
Wer das Naheliegende tut und sich kopfschüttelnd abwendet, stützt die korrupte und kriminelle Kultur im Staat und verpasst eine Chance: die zutiefst beunruhigende Folgerichtigkeit der Vorgänge zu erkennen.
Dass es unvernünftig ist, Benzin zu verbrennen, versteht jedes Kind. Allgemeine Venunft kann sich aber nur schwer durchsetzen, weil partikulare Interessen stärker sind.
Das Gewerbe ist zwar volkswirtschaftlich tragend, hat aber politisch kaum mehr Gewicht. Das hat systemische Gründe: in den Verbänden, wo falsche Motive herrschen, und in der Gesellschaft, die nach dem Paternalismus in die Sackgasse des Populismus geraten ist.
Bei der Standortförderung spricht der Bund alle vier Jahre einige hundert Millionen Franken, um unter anderem die Werbeorganisation „Schweiz Tourismus“ zu unterstützen. Weil das Dossier immer vor den eidgenössischen Wahlen traktandiert ist, haben wir es mit Spiegelgefechten zu tun: Im Wahlkampf hat das politische Personal natürlich die Spendierhosen an.
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